


Mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg wählen Sie und Ihre Kunden einen zuverlässigen Partner bei der Verwertung energiereicher Abfälle.
In einer Anlage deren Emissionswerte Sie jederzeit überprüfen können.
Das MHKW Würzburg erfüllt alle gesetzlichen Voraussetzungen für die energetische Verwertung energiereicher Abfälle:
- Die Energieeffizienz des Müllheizkraftwerks Würzburg liegt über 0,6 und ist damit eingestuft als Verwertungsanlage nach der Europäischen Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG vom 19.11.2008
- Der Feuerungswirkungsgrad des Müllheizkraftwerkes liegt über 75%.
- 25% der erzeugten Energie decken den Eigenbedarf des MHKW, 75% werden in das Strom- und Fernwärmenetz der Stadt Würzburg eingespeist.
- Die anfallenden Reststoffe Schlacke, Filterstaub, Flugasche und Schrott werden zu 100% verwertet.
Vorteile einer energetischen Verwertung im MHKW Würzburg für den Abfallerzeuger:
- Der Verwertungsweg verfügt über den höchsten technischen und ökologischen Standard.
- Freiwerdende Schadstoffe werden bis zu 99% durch die Rauchgasreinigung zurückgehalten.
- Durch die effiziente Rauchgasreinigung ist der Abgasstrom ungleich sauberer als bei "Mitverbrennungsanlagen", die ebenfalls den Status "der energetischen Verwertung" für sich beanspruchen.
Hintergrund "Energetische Verwertung"
Seit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) im Oktober 1997 können "Abfälle zur Verwertung" sowohl stofflich als auch energetisch verwertet werden.
Klassische Beispiele der stofflichen Verwertung sind der Einsatz von Altpapier bei der Papierproduktion oder das Einschmelzen von Altglas bei der Glasherstellung.
Zahlreiche "Abfälle zur Verwertung" sind jedoch so stark verschmutzt, dass eine stoffliche Verwertung weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll oder überhaupt möglich ist.
Verwertbar ist jedoch noch der hohe Energiegehalt dieser "Abfälle zur Verwertung".
Stark verschmutzte Kunststoffe, Altholz, Alttextilien sind klassische Materialien, die für eine energetische Verwertung geeignet sind. Sie müssen nicht nutzlos auf einer Deponie verrotten, sondern können "in dafür zugelassenen Anlagen" energetisch verwertet werden.
Der hohe Energiegehalt von > 11.000 kJ/kg dieser "Abfälle zur Verwertung" wird auf diese Weise sinnvoll genutzt:
Fossile Brennstoffe werden dadurch eingespart, der CO2-Ausstoß minimiert und natürliche Ressourcen geschont.
Kraft-Wärme-Kopplung - in thermischen Abfallbehandlungsanlagen seit Jahren Stand der Technik - ermöglicht die optimale Nutzung der hohen Energiegehalte der Abfälle.
